Stadt der Gastronomie

Der Ursprung der mantuanischen Küche ist auf die Mischung die kulinarischen Hoftraditionen der Gonzaga und der Volkes zurückzuführen. Eine raffinierte Küche, die aber gleichzeitig durch Schlichtheit geprägt ist, sowie durch die Fähigkeit alles auszuschöpfen was in diesem Boden und im Wasser gedeiht.

Ein Mittag- oder Abendessen in einer der vielen typischen Gaststätten oder in einem Restaurant der Stadt muss unbedingt erlebt werden. Tortelli di zucca (mit Kürbis), die traditionell zu Heiligabend aufgetischt werden, Agnelli in brodo, mit Fleisch gefüllte Pasta und Risotto alla pilota mit Fleisch-Pesto gewürzt und möglicherweise mit Zugabe eines geschmorten Schweinekoteletts.

Absoluter Hauptdarsteller auf dem mantuanischen Speisetisch ist das Schwein: Die Salami aus Mantua mit Knoblauch, Gras pistà, mit Knoblauch und Petersilie geklopfter Speck, der auf die heiße Polenta mit Cotechino (Schlackwurst) bestrichen wird und dazu Kartoffelstock oder Linsen.
Besonders geschmackvoll unter den Hauptgerichten ist der Stracotto d’Asino (Esel-Ragout) und Luccio in Salsa (Hecht). Beide werden mit Polenta und Cappone alla Stefani serviert (ein antikes Rezept des Hofkoches der Gonzaga) Kapphahn auf Salat mit Sultaninen und Pinienkernen.
Mantua ist die einzige Provinz in der Grana Padano und auch Parmigiano Reggiano produziert werden; zwei einmalige Delikatessen, die mit Senffrüchten (Mostarda) zu kosten sind.

Das traditionsreiche Dessert heißt Torta Sbrisolona. Der krümelige Teig besteht aus Maismehl, Mandeln und Schweineschmalz. Elvezia ist eine weitere Spezialität, die von schweizerischen Konditoren im 17. Jahrhundert erfunden wurde. Anello di Monaco ist hingegen ein typisches Weihnachtsgebäck deutscher Herkunft. Um die mantuanische Gastronomie zu komplettieren sind die lokalen Weiß- und Rotweine zu nennen, die immer mehr an Ruhm erlangen und natürliche der Lambrusco DOC.

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