Stadt des Sportes

Die sportliche Stadt Mantua ist eng mit dem Mythos der Geschwindigkeit, des Körpers und des Autos verbunden.


Auf mantuanischem Boden wird 1902 der Radrennfahrer Learco Guerra geboren. Dank seiner besonderen Art Rad zu fahren und seiner Muskelkraft bekam er den Spitznamen „Die Lokomotive“. Learco Guerra war der erste Träger des Rosa Trikots im Giro d’Italia 1931; er gewann die Eröffnungsetappe von Mailand nach Mantua.


Ein weiterer Mythos im Sport ist Tazio Nuvolari, eine Legende im italienischen und internationalen Automobilsport. Er wurde 1892 in Castel d‘Ario geboren und als den „fliegenden Mantuaner“ oder „Nivola“ genannt, um eben seine Neigung zur Dynamik und Geschwindigkeit zu unterstreichen. Seine Karriere begann als Motorradrennfahrer, stieg aber rasch in den Automobilrennsport um, und nahm an mehr als 300 Rennen teil. Auf den vier Rädern gewann er zwei Targa Florio, zwei Mille Miglia, den Vanderbilt Cup, den Grand Prix von Tripoli, zwei Grand Prix in Italien und den Grand Prix in Deutschland. Das Museum Tazio Nuvolari, welches sich in der ehemaligen Kirche del Carmelino befindet, enthält die persönlichen Auszeichnungen und Erinnerungsstücke wie Helme, Handschuhe, Brillen, Rennoveralls und sein unzertrennlicher, gelber Pullover.


Die Figur des „Fliegenden Mantuaner“ weckte die futurische Partei und dessen Gründer, Filippo Tommaso Marinetti, auf, welcher in Mantua am 6. April 1911 das berühmte „futuristische Manifest“ vorstellte. Es verherrlichte den Mythos der Geschwindigkeit, des Dynamismus und des Fluges; das ganze 12 Tage vor der Veröffentlichung im Le Figaro.

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